300 Drohnensichtungen in sieben Monaten – doch Niedersachsen nur bedingt abwehrbereit

300 Drohnensichtungen in sieben Monaten – doch Niedersachsen nur bedingt abwehrbereit

Sprengstoffdrohne in Leipzig löst Debatte aus

Eine Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig hat eine neue Debatte über die Drohnenabwehr in Niedersachsen ausgelöst. Nach Angaben aus der öffentlichen Diskussion stehen den Behörden angesichts der zunehmenden Vorfälle — laut Titelangabe 300 Drohnensichtungen in sieben Monaten — Herausforderungen gegenüber, wie die Frage nach Zuständigkeiten und rechtlichen Möglichkeiten zur Abwehr.

Politische Reaktionen

CDU-Chef Lechner kritisiert die derzeitigen Rahmenbedingungen und macht fehlende Rechtsgrundlagen für eine effektive Abwehr von Drohnen verantwortlich. Dem steht Innenministerin Behrens (SPD) gegenüber, die darauf verweist, dass die Beschaffung der notwendigen Technik derzeit laufe.

Auswirkungen auf den Flugverkehr

Die Debatte gewinnt an Dringlichkeit, weil Drohnensichtungen bereits konkrete Auswirkungen auf den Luftverkehr hatten: Auch am Flughafen Hannover musste der Flugverkehr wegen Drohnensichtungen bereits eingestellt werden. Wie schnell und in welchem Umfang der technische und rechtliche Ausbau der Abwehrmaßnahmen voranschreitet, bleibt nach den bisherigen Angaben offen.


Quelle: Neue Presse

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