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Bredero-Hochhaus Hannover: Stadt verhängt eine Viertelmillion Zwangsgeld gegen die Eigentümer

In Hannover hat die Stadt gegen die Eigentümer des Bredero-Hochhauses in der Innenstadt ein Zwangsgeld in Höhe von einer Viertelmillion Euro verhängt. Grund ist demnach der fehlende funktionierende Brandschutz im höchsten Hochhaus der Innenstadt. Ein Gebot zur Herstellung des Brandschutzes sei offenbar nicht erfüllt worden, weshalb die Verwaltung das Zwangsgeld ansetzte.

Städtische Maßnahme

Die Maßnahme durch die Stadt richtet sich gegen die Eigentümer des Gebäudes in Hannover. Das Zwangsgeld wurde ausgesprochen, weil das geforderte Brandschutzkonzept nicht umgesetzt wurde. Angaben zu konkreten Schritten der Verwaltung oder zu weiteren Sanktionen liegen nicht vor.

Konflikte um Kosten und Leerstand

Unter den Wohnungseigentümern wächst nach Angaben Sorge, dass sie letztlich die Kosten für die Maßnahmen tragen müssen. Für Teile des Hauses liegen demnach Etagen leer. Hier bestehe Unklarheit über Zuständigkeiten und Finanzierung von erforderlichen Arbeiten.

Stand der Dinge

Ein Gewerbeeigentümer, dem 85 Prozent der Immobilie gehören, hat laut Bericht zugesagt, dass auf den leerstehenden Etagen endlich vorangehen werde. Er kündigte zudem an, das Brandschutzproblem bald zu lösen. Konkrete Zeitpläne oder detaillierte Maßnahmen wurden bislang nicht genannt. Die Kombination aus städtischer Sanktion, befürchteten Kosten für Wohnungseigentümer und dem Versprechen des großen Gewerbeanteils zeigt die gegenwärtigen Spannungen um Nutzung und Sicherheit des Gebäudes in Hannovers Innenstadt.

Quelle: Neue Presse

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