Er baute die Aegi-Hochstraße in Hannover – und hielt sie für eine Fehlplanung
Die Aegi-Hochstraße in Hannover bleibt ein prägendes, zugleich umstrittenes Bauwerk in der Stadtgeschichte. Die Stahlkonstruktion überspannte drei Jahrzehnte lang den zentralen Platz und hat sich in vielen Erinnerungen festgesetzt. Zugleich gibt es von der Person, die das Bauwerk plante und realisierte, eine klare, kritische Bewertung.
Mythos und Stadtbild
Die Hochstraße wurde in der öffentlichen Wahrnehmung oft als städtebauliches Wahrzeichen bezeichnet. Ihre Präsenz prägte das Bild des Aegi über Jahrzehnte. Die Beschreibung als „Mythos“ verweist auf die starke Verankerung des Bauwerks in der Erinnerung vieler Menschen.
Kritische Einschätzung des Planers
Der Verkehrsplaner, der die Aegi-Hochstraße geplant und realisiert hat, betrachtet seine Arbeit ohne nostalgische Wehmut. Er hielt die Konstruktion von Anfang an für eine Fehlkonstruktion. Konkrete Einzelargumente nennt er in der vorliegenden Darstellung nicht vollständig. Seine Haltung steht jedoch in einem klaren Kontrast zur populären, mythologischen Darstellung der Hochstraße.
Ein ambivalentes Kapitel
Die Aegi-Hochstraße bleibt deshalb ein ambivalentes Kapitel der Hannoverschen Stadtgeschichte. Einerseits prägte das Bauwerk die Erinnerung vieler Menschen. Andererseits bewertete sein Erbauer die Konstruktion kritisch. Wie diese Einschätzung in der öffentlichen Debatte gewertet wird, ergibt sich aus den unterschiedlichen Perspektiven auf das Bauwerk.
Quelle: Neue Presse
