Ermittler bei Aha wegen Jugendpornografie: Ex-Mitarbeiter unter Verdacht
Ermittler haben erneut Räume beim kommunalen Entsorgungsunternehmen Aha durchsucht. Im Fokus der Ermittlungen steht ein bereits im Ruhestand befindlicher ehemaliger Mitarbeiter. Nach Angaben aus dem Betrieb geht es um den Verdacht des Besitzes jugendpornografischen Materials.
Ermittlungen und Fundlage
Nach derzeitiger Lagebeurteilung dürfte das relevante Material auf einem persönlichen Unternehmensaccount des Beschuldigten gespeichert gewesen sein. Angaben zu Umfang oder genauem Fundort der Dateien wurden nicht bekanntgegeben.
Die Durchsuchung erfolgte erneut, konkrete Details zum Ablauf der Maßnahme gab das Unternehmen nicht frei. Auch darüber, ob weitere Beweismittel gesichert wurden, liegen keine Informationen vor.
Reaktionen im Unternehmen
Die Durchsuchung hat im Betrieb für große Aufregung gesorgt. Beschäftigte reagierten dem Vernehmen nach verunsichert. Nach Informationen aus dem Umfeld seien die betrieblichen Abläufe nicht bekanntlich beeinträchtigt worden, dennoch sorge der Vorfall für Gesprächsstoff.
Ob und in welchem Umfang betriebliche Kontrollen oder interne Untersuchungen folgen, wurde nicht mitgeteilt. Das Unternehmen hat dazu keine weiteren Angaben veröffentlicht.
Stand der Vorwürfe
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Vorwurf des Besitzes jugendpornografischen Materials durch die beschuldigte, inzwischen im Ruhestand befindliche Person. Konkrete rechtliche Schritte oder Entscheidungen von Ermittlungsbehörden sind bislang nicht öffentlich gemacht worden. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Neue Presse
