Gärtnern in Hannovers Nordstadt: Wie neue Hochbeete für besseres Klima sorgen sollen
In Hannovers Nordstadt ist in der Tulpenstraße ein zweiter „Sommerort“ eingerichtet worden. Das als Pilotprojekt ausgewiesene Vorhaben soll zur Hitzeanpassung beitragen und das öffentliche Stadtbild verändern.
Der neue Sommerort in der Tulpenstraße
Auf dem kleinen Platz wurden Hochbeete angelegt, eine bepflanzte Baumscheibe eingerichtet und Sitzbänke aufgestellt. Die Maßnahmen sind bewusst zurückhaltend gestaltet: Statt großer Baumaßnahmen setzt das Projekt auf Begrünung und Aufenthaltsqualität.
Die Kombination aus gepflanzten Flächen und Sitzgelegenheiten zielt darauf ab, städtische Räume auch bei steigenden Temperaturen nutzbar zu halten. Der Ortscharakter im Viertel soll durch diese Änderungen verändert werden, ohne umfassende Umbaumaßnahmen.
Maßnahmen vor Ort
Vor Ort stehen insbesondere drei Elemente im Mittelpunkt:
- Hochbeete zur Begrünung kleiner Flächen,
- eine bepflanzte Baumscheibe als Ergänzung des Grünanteils,
- Sitzbänke zur Förderung der Aufenthaltsqualität.
Bürgerengagement und Pilotcharakter
Das Projekt setzt ausdrücklich auf die Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern. Geplant ist, dass Nachbarschaftsengagement bei Pflege und Nutzung der Hochbeete eine Rolle spielt. So soll der Sommerort nicht nur funktional, sondern auch sozial verankert werden.
Als Pilotprojekt dient der zweite Sommerort dazu, Erfahrungen zu sammeln und mögliche Anpassungen für weitere Projekte zu prüfen. Ziel ist es, öffentliche Flächen klimafreundlicher zu gestalten und zugleich Orte zu schaffen, an denen Menschen sich treffen können.
Quelle: Neue Presse
