Hannover Airport: Land fordert besseren Drohnenschutz nach Vorfall
Nach einem Drohnenvorfall am Hannover Airport fordert das Land Niedersachsen vom Bund einen besseren Schutz vor unbemannten Luftfahrzeugen. Bei dem Vorfall war die Drohne weder von der Bundespolizei noch von der Flugsicherung erkannt worden. Das Land bietet an, sich finanziell an Schutzmaßnahmen zu beteiligen.
Vorfall und Erkennungspanne
Nach den vorliegenden Angaben kam es am Flughafen Hannover zu einer Panne bei der Erkennung des Fluggeräts. Weder die Bundespolizei noch die Flugsicherung hatten die Drohne registriert. Zu konkreten Folgen des Vorfalls oder zu möglichen Schwachstellen bei der Überwachung liegen bislang keine weiteren Angaben vor.
Unvollständige Informationen
Es gibt derzeit keine Details zu technischen Ursachen, zu Zwischenfällen mit Flugverkehr oder zu weiteren Ermittlungen. Fragen zu Verantwortlichkeiten und möglichen Lücken in der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden bleiben offen, weil keine weiteren Informationen veröffentlicht wurden.
Reaktion des Landes Niedersachsen
Das Land Niedersachsen fordert den Bund auf, den Schutz am Hannover Airport zu verbessern. Zugleich teilte das Land mit, dass der Flughafen aktuell keine Priorität habe. Vor diesem Hintergrund bietet Niedersachsen an, sich mit 5 Millionen Euro an Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes zu beteiligen.
Konkrete Vereinbarungen, Zeitpläne oder technische Maßnahmen wurden bislang nicht genannt. Nach Angaben des Landes soll die zugesagte finanzielle Beteiligung Teil der laufenden Debatte um weitere Schutzmaßnahmen sein.
Quelle: Neue Presse
