Hannover: Aral-Tankstelle sperrt Zapfsäulen ab 20 Uhr wegen Tankbetrug
An der Aral-Tankstelle in Hannover an der Vahrenwalder Straße kurz vor der A2 müssen Kundinnen und Kunden abends ab 20 Uhr die Zapfsäulen freischalten lassen. Die Betreibergesellschaft begründet die Maßnahme mit „erhöhten Kraftstoffdiebstählen“.
Änderung des Tankvorgangs
Die Umstellung bedeutet, dass Fahrzeuge nicht mehr eigenständig an allen Zapfsäulen tanken können, ohne dass zuvor eine Freischaltung erfolgt. Betroffene Autofahrer werden vor Ort auf die geänderte Vorgehensweise hingewiesen.
Weitere Details zum genauen Ablauf oder zu möglichen Ausnahmen hat die Tankstelle nicht mitgeteilt. Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, wie die Freischaltung konkret erfolgt oder wer sie erteilt.
Ablauf vor Ort
Vor Ort sollen Kundinnen und Kunden laut Mitteilung informiert werden, wenn die Sperrung aktiv ist. Konkrete Hinweise zur Handhabung, zu Wartezeiten oder zu Ausnahmen wurden nicht übermittelt.
Begründung und offene Fragen
Als Begründung für die abendliche Sperre nennt die Tankstelle „erhöhte Kraftstoffdiebstähle“. Gleichzeitig heißt es, die Ankündigung stehe in einem auffälligen Gegensatz zur Entwicklung in der Kriminalstatistik. Konkrete Zahlen, Zeiträume oder örtliche Abgrenzungen der Statistik wurden nicht genannt.
Die Tankstelle hat die Regelung offenbar eingeführt, um auf ein wahrgenommenes Problem zu reagieren. Wie sich die Maßnahme tatsächlich auf die Situation auswirkt, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht ablesen. Leserinnen und Leser, die von der Sperrung betroffen sind oder Beobachtungen zu Tankbetrug gemacht haben, können vor Ort bei der Tankstelle nachfragen.
Quelle: Neue Presse
