Hannover: Johanna-Friesen-Schule soll Klassen auflösen – Eltern protestieren
An der Johanna-Friesen-Schule in Hannover sorgt eine angekündigte Aufteilung von Klassen für Unruhe. Nach Angaben aus dem Umfeld der Schule sei der erste Jahrgang infolge von Wegzug von Familien zu klein geworden. Ursache dafür ist demnach, dass die Schule keine Ganztagsschule ist und einige Eltern mit ihren Kindern andernorts Aufnahme suchen.
Entwicklung an der Johanna-Friesen-Schule
Weil der erste Jahrgang zu klein geworden sei, sollen die betroffenen Klassen aufgeteilt werden. Aus den vorliegenden Angaben geht hervor, dass die geplante Maßnahme eine direkte Reaktion auf die verringerte Schülerzahl ist. Weitergehende Details zur konkreten organisatorischen Umsetzung der Aufteilung liegen derzeit nicht vor.
Proteste im Schulausschuss
Vertreterinnen und Vertreter der Elternschaft haben im Schulausschuss ihren Protest gegen die geplante Aufteilung vorgetragen. Sie äußerten Unmut über die Entwicklung und wiesen auf die Folgen des Weggangs von Familien hin. Die Proteste richteten sich ausdrücklich gegen die Entscheidung, die Klassen wegen der geringen Größe des ersten Jahrgangs aufzuteilen.
Gibt es Alternativen?
Ob und welche Alternativen es zu der geplanten Aufteilung gibt, bleibt offen. In den vorliegenden Informationen werden keine konkreten Alternativvorschläge genannt. Die Eltern hatten im Schulausschuss nach möglichen Lösungen gefragt, eine Darstellung konkreter Maßnahmen liegt jedoch aktuell nicht vor.
Quelle: Neue Presse
