Hannover: MHH-Arzt soll Mutter totgespritzt haben – die Tochter verteidigt sein Handeln
Prozess gegen MHH-Intensivmediziner in Hannover
Vor dem Landgericht in Hannover läuft ein Strafverfahren gegen einen Intensivmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dem Angeklagten wird vorgeworfen, drei Menschen durch Injektionen getötet zu haben. Das Verfahren beschäftigt sich mit den Vorwürfen und der Darstellung der Ereignisse an den betreffenden Tagen.
Aussage einer Angehörigen vor Gericht
Im Rahmen der Verhandlungen trat eine Angehörige eines möglichen Opfers als Zeugin auf. Es handelte sich um die Tochter einer 82-jährigen Demenzkranken. Nach ihren Angaben habe ihre Mutter am Todestag starke Leiden und Qualen erlebt.
Familiäre Wahrnehmung am Todestag
Die Tochter schilderte vor Gericht eindringlich die Situation und betonte, dass sie Erleichterung empfunden habe, als der Angeklagte geholfen habe. Ihre Aussage fokussierte auf das persönliche Erleben der Familie und die unmittelbare Wahrnehmung der Umstände an jenem Tag.
Die Zeugenaussage konzentrierte sich demnach auf das Empfinden der Angehörigen und deren Bewertung des Handelns des Mediziners. Im Verfahren wird weiterhin zu klären sein, wie die vorgebrachten Schilderungen in die Beweiswürdigung eingehen.
Die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung setzten die Auseinandersetzung vor Gericht fort. In Hannover folgt die Öffentlichkeit den Verhandlungen angesichts der Schwere der Vorwürfe gegen den MHH-Arzt.
Quelle: Neue Presse
