Hausmeister Krause in Hannover: Tom Gerhardt über Wokeness, Gendern und seine Kultfigur
Der Schauspieler Tom Gerhardt bringt seine Figur Hausmeister Krause erneut nach Hannover. Vor seinem Auftritt im Theater am Aegi sprach er über die Rolle und erklärte, warum er die Figur nicht an aktuelle Erwartungen anpassen wolle. Nach seinen Angaben stehe Hausmeister Krause seit den 1990ern konsequent gegen den Zeitgeist und provoziere weiterhin.
Kultfigur bleibt unverändert
Gerhardt betonte, die Haltung der Figur gehöre zum Konzept und werde erhalten. Er stelle sich bewusst dagegen, Hausmeister Krause „zu modernisieren“ oder an heutige Normen anzupassen. Nach seinen Angaben sei dies der Grund, weshalb die Figur auch heute noch anecke.
Themen der Vorstellung
Vor dem Auftritt in Hannover kündigte Gerhardt an, dass er sich inhaltlich mit aktuellen Debatten auseinandersetzen wolle. Er nannte explizit die Themen Wokeness und Gendern als Punkte, über die er sprechen werde. Gleichzeitig machte er klar, dass diese Auseinandersetzung im Rahmen der bestehenden Figurenkonstellation stattfinden solle.
Aufführung im Theater am Aegi
In groben Zügen erläuterte Gerhardt, worum es in der Hannover‑Vorstellung gehen wird. Zuschauerinnen und Zuschauer können die Aufführung im Theater am Aegi erleben, wo Gerhardt die Figur Hausmeister Krause erneut auf die Bühne bringt. Weitere Details zur Inszenierung gab er vorab nicht an.
Quelle: Neue Presse
