Kinderpornografie-Ermittlungen gegen Richter: Wie kam es in Hannover zur Postpanne?

Kinderpornografie-Ermittlungen gegen Richter: Wie kam es in Hannover zur Postpanne?

In Hannover sollen Ermittler in der Wohnung eines Richters 1,85 Millionen Dateien mit Kinder- und Jugendpornos gefunden haben. Den Angaben zufolge konnte der Beschuldigte seinen Dienst in Thüringen dennoch fast zwei Jahre weiter ausüben – weil die hannoversche Staatsanwaltschaft einen Brief an das Justizministerium in Erfurt nicht abgeschickt hatte.

Vorfall und bekannt gewordene Fakten

Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich um die Auffindung von 1,85 Millionen Dateien in der Wohnung des Richters in Hannover. Trotz dieses Fundes sei der Richter fast zwei Jahre weiterhin im Amt in Thüringen tätig gewesen, weil eine Mitteilung der hannoverschen Staatsanwaltschaft ans Justizministerium in Erfurt offenbar nicht versandt wurde.

Politische Reaktionen

Die CDU in Niedersachsen und die Linke in Thüringen fordern laut den vorliegenden Angaben Aufklärung über die Vorgänge. Konkrete Stellungnahmen der beteiligten Stellen liegen in den gelieferten Informationen nicht vor.

Offene Fragen bleibt

Unklar bleibt nach den vorliegenden Fakten, warum der Brief nicht abgeschickt wurde und welche internen Abläufe dazu führten. Ebenfalls enthalten die vorliegenden Informationen keine Angaben zu möglichen dienstrechtlichen oder strafrecht


Quelle: Neue Presse

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