Lieblingseiche in Gefahr: Biber nagen an Hannovers Maschsee-Bäumen
In Hannover wächst die Biberpopulation, zugleich treten Konflikte mit städtischer Bepflanzung auf. Naturschützer bewerten die Entwicklung grundsätzlich positiv, weil die Tiere streng geschützt sind. Konkrete Maßnahmen der Stadt zur Konfliktlösung sind bisher nicht bekannt.
Biberbestand in Hannover
Etwa 130 Biber leben in der Stadt Hannover in 35 Revieren. Für Naturschützer gilt diese Zahl als positive Entwicklung. Die gesetzliche Schutzstellung der Tiere bleibt bestehen.
Gleichzeitig führt die zunehmende Population zu neuen Spannungen in der Stadt. Die Angaben machen deutlich, dass Schutzinteressen von Artenschutz und städtischer Infrastruktur nebeneinander bestehen.
Konflikte am Maschsee-Westufer
Am Westufer des Maschsees sind mehrere Bäume betroffen. Besonders markante Uferbäume stehen laut Angaben im Fokus der Biberaktivität. Darunter befindet sich auch die lokal geschätzte Lieblingseiche.
Anwohner berichteten, manche Menschen sähen mit der wachsenden Zahl der Tiere ein „ökologisches Drama“ heraufziehen. Diese Rückmeldungen spiegeln die Besorgnis über den Zustand einzelner Uferbäume wider.
Reaktion der Stadt
Die Stadt hat auf die Lage reagiert. Zu konkreten Maßnahmen oder Plänen wurden jedoch keine näheren Angaben gemacht. Unklar bleibt, welche Schritte zunächst ergriffen werden sollen, um sowohl den Schutz der streng geschützten Biber als auch den Erhalt wertvoller Bäume am Maschsee-Westufer zu berücksichtigen.
Weitere Informationen über konkrete Maßnahmen liegen derzeit nicht vor.
Quelle: Neue Presse
