LKA in Hannover: Das XR-Lab schafft digitale Zwillinge von Tatorten
Vorstellung in Hannover: digitales Erfassen von Tatorten
Das Landeskriminalamt Niedersachsen in Hannover präsentierte ein System aus dem XR-Lab, mit dem digitale Zwillinge von Tatorten erstellt werden können. Ziel der Vorstellung war, den Ablauf und die Möglichkeiten der digitalen Erfassung für die langfristige Ermittlungsarbeit zu demonstrieren.
Präsentation und Test
Bei der Vorführung konnte Innenministerin Daniela Behrens das System testen. Weitere Details zur Vorführung oder zum technischen Aufbau des XR-Lab-Systems wurden nicht genannt.
Nutzen für die Ermittlungsarbeit
Das LKA machte deutlich, dass Tatorte im Alltag oft wieder zu normalen Orten werden. Wohnungen werden wieder vermietet, abgesperrte Plätze freigegeben. In solchen Fällen können digitale Zwillinge dazu beitragen, den ursprünglichen Zustand eines Ortes für spätere Ermittlungen zu bewahren.
Durch die digitale Erfassung sollen Ermittlerinnen und Ermittler auch dann auf den Tatortzustand zugreifen können, wenn die reale Örtlichkeit nicht mehr im ursprünglichen Zustand vorhanden ist. Das vorgestellte System aus dem XR-Lab soll diesen Zugriff langfristig ermöglichen und so die Ermittlungsarbeit unterstützen.
Quelle: Neue Presse
