Privater Schwimmlehrer aus Hannover angeklagt – Kinder sagen als Zeugen aus
Ein 53-jähriger privater Schwimmlehrer aus Hannover steht vor dem Landgericht Hannover. Ihm werden Besitz von Kinderpornografie und Cybergrooming vorgeworfen. Außerdem lautet ein weiterer Vorwurf, er habe die Nähe zu einem damals achtjährigen Jungen und dessen jüngerer Schwester während des Schwimmunterrichts ausgenutzt.
Anklage und Vorwürfe
Die Anklage umfasst mehrere Straftatbestände. Konkret nennt der Ausgangstext Besitz von Kinderpornografie und Cybergrooming. Zusätzlich prüft die Justiz den Vorwurf, der Angeklagte habe seine Nähe zu zwei Minderjährigen während des Schwimmunterrichts ausgenutzt. Über das genaue Tatgeschehen oder Beweismittel liegen keine weiteren Angaben vor.
Zeugenaussagen der Kinder
Im laufenden Prozess treten die betroffenen Kinder als Zeugen auf. In der Verfügung heißt es lediglich, dass die Kinder gehört werden. Zum Inhalt ihrer Aussagen wurden keine Informationen mitgeteilt.
Ermittlungen und weiteres Verfahren
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat zum Vorwurf des Ausnutzens der Nähe ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Fall wird damit in mehreren Bereichen getrennt geprüft: die vorbereitenden Ermittlungen zu Besitz- und Kommunikationsdelikten sowie das separate Verfahren zum Vorwurf des Ausnutzens während des Unterrichts. Weitere Details zum Ablauf der Verhandlung, zu möglichen Beweismitteln oder zu weiteren Beteiligten wurden nicht bekanntgegeben.
Quelle: Neue Presse
