"Redet miteinander": Rat der Stadt Hannover appelliert in letzter Sitzung an sich selbst
Der Rat der Stadt Hannover hat sich in seiner letzten Sitzung noch einmal versammelt. Das Gremium appellierte dabei an sich selbst, miteinander zu reden. Scheidende Ratspolitiker vergossen nach Angaben aus der Sitzung manche Träne, und vielfach war von Zusammenhalt und Kompromissbereitschaft die Rede.
Stimmung und Abschied
Die Atmosphäre in der abschließenden Versammlung war geprägt von Abschied und Appellen zur Kooperation. Mehrfach betonten Teilnehmende Solidarität und die Bereitschaft zum Kompromiss. Emotionaler Abschied und kollegiale Hinweise bestimmten die Sitzungsbilder.
Gleichzeitig machten Beobachtungen deutlich, dass es künftig nicht einfach werden dürfte, stabile Mehrheiten zu bilden. Diese Einschätzung zog sich als Mahnung durch die Sitzung.
Kein Schwerpunkt auf Beschlüssen
Die Sitzung diente als Abschluss einer Legislaturperiode und als Moment des Innehaltens. Konkrete Beschlüsse oder Benennungen wurden nicht genannt; im Vordergrund standen die Aufforderungen zur Gesprächsbereitschaft und öffentliche Ermahnungen, den Dialog nicht abreißen zu lassen.
Ausblick auf die künftige Ratsarbeit
Die Appelle in der letzten Sitzung richteten sich primär auf das Miteinander innerhalb des Rates von Hannover. Die Teilnehmenden forderten, den begonnenen Dialog fortzusetzen und Kompromissbereitschaft zu zeigen. Wie sich die Hinweise auf die Schwierigkeit der Mehrheitsfindung in der kommenden Ratsarbeit auswirken, wurde in der Sitzung nicht weiter konkretisiert.
Quelle: Neue Presse
