Selbst Hannover Concerts findet Ticketpreise zu hoch – Wolfsburg macht es anders
Hannover Concerts zog nach eigenen Angaben eine gemischte Bilanz für das Konzertjahr 2026. Geschäftsführer Nico Röger beschrieb das Jahr als emotional stark, zugleich aber wirtschaftlich herausfordernd. Insbesondere steigende Ticketpreise und ihre Auswirkungen auf die Branche standen im Mittelpunkt der Rückschau.
Bilanz des Jahres 2026
Nach Angaben von Hannover Concerts brachte die Saison neben starken Momenten auch finanzielle Belastungen mit sich. Röger sprach in seiner Zwischenbilanz vor allem über die steigenden Ticketpreise. Diese Entwicklung habe die wirtschaftliche Lage der Veranstalter beeinflusst, heißt es.
Konkrete Zahlen zu Einnahmen, Verlusten oder Besucherzahlen wurden in der Stellungnahme nicht genannt. Auch zu einzelnen Veranstaltungen äußerte sich das Unternehmen nur eingeschränkt.
Wettbewerb in der Region
Röger thematisierte den Wettbewerb mit anderen Veranstaltungsorten, namentlich Wolfsburg und Berlin. Im Fokus standen Marktbedingungen, die Preisentwicklung und Fragen, wie sich Veranstalter in einem dichter werdenden Umfeld behaupten können. Gespräche über Strategien und Vergleiche mit Nachbarstädten gehörten zur Rückschau auf 2026.
Planungen für das Jahr 2027
Für 2027 kündigte Hannover Concerts an, an den Herausforderungen zu arbeiten und Anpassungen vorzunehmen. Das Unternehmen erklärte, bereits einige Shows für das kommende Jahr festgelegt zu haben. Details zu Terminen und Künstlern nannte Röger jedoch nicht in vollem Umfang.
Die Stellungnahme bleibt damit in wichtigen Punkten zurückhaltend, gibt aber einen Ausblick auf weitere Planungen für die Region Hannover.
Quelle: Neue Presse
