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Verbotenes PKK-Treffen? Polizei Hannover platzt in kurdisches Zentrum

Am Sonntag stürmte die Polizei ein Gedenken in einem kurdischen Zentrum in Hannover. Das Zentrum erhebt schwere Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte: Nach Angaben des Zentrums hätten martialisch ausgestattete Beamte das Gedenken gestört und Teilnehmende über Stunden festgehalten. Zu Ablauf, Zahl der Betroffenen oder möglichen Verletzten machte das Zentrum keine Angaben.

Auseinanderlaufende Darstellungen

Die Polizei berichtet von einer anderen Sachlage. Nach Angaben der Behörde handelte es sich demnach um eine mutmaßliche Versammlung der verbotenen Arbeiterpartei PKK. Damit stehen die Darstellungen der beiden Seiten in klarem Widerspruch.

Konkrete Angaben, etwa zu der Zahl festgehaltener Personen, zum Ablauf des Einsatzes oder zu Verletzten, liegen nach den vorhandenen Informationen nicht vor. Beide Seiten geben unterschiedliche Bewertungen des Einsatzes.

Konsequenzen und offener Informationsstand

Rechtliche Fragen und Ermittlungen

Das Vorgehen der Einsatzkräfte und die Vorwürfe des Zentrums werfen Fragen zur Verhältnismäßigkeit und zur rechtlichen Einordnung des Einsatzes auf. Festgehaltene Personen, die laut Zentrum über Stunden festgehalten worden seien, werden von der Behörde als Teil einer vermeintlich verbotenen Versammlung eingeordnet.

Weitere Informationen zu möglichen Ermittlungen, rechtlichen Schritten oder konkreten Maßnahmen wurden bislang nicht mitgeteilt. Aus Hannover liegen zu dem Vorfall nur die genannten, widersprüchlichen Angaben vor.

Quelle: Neue Presse

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