VW Hannover: OB Belit Onay spricht von Rückschlag nach Aufsichtsratsbeschluss
Unklare Entscheidungen nach Aufsichtsratssitzung
Am Tag nach der Sitzung des Aufsichtsrats von Volkswagen bleibt unklar, wie es mit gefährdeten Standorten weitergehen kann. Öffentlich wurden keine konkreten Entscheidungen zu den betroffenen Werken und zu weiteren Schritten präzisiert.
Das ergibt sich aus den verfügbaren Informationen nach der Sitzung. Offen ist demnach, welche Maßnahmen intern bei Volkswagen oder in Abstimmung mit Kommunen geplant sind.
Standort Hannover
Zu den betroffenen Standorten zählt auch das Werk in Hannover. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnete den Aufsichtsratsbeschluss als „Rückschlag“ und forderte eine zeitnahe Lösung für die Beschäftigten und den Standort.
Onay sagte außerdem: „Die Perspektive wäre da.“ Detaillierte Aussagen darüber, welche konkreten Maßnahmen nun folgen sollen, liegen bislang nicht vor.
Forderungen und offene Fragen
Der Oberbürgermeister verlangt, dass die nächsten Schritte zur Sicherung der Standorte und Arbeitsplätze zügig geklärt werden. Bislang bleibt offen, wie Volkswagen intern und mit den betroffenen Kommunen das weitere Vorgehen abstimmen will.
Nach der Sitzung wurden keine weiteren Informationen zum weiteren Verfahren genannt. Die Lage am Standort Hannover ist damit weiter von Unsichtbarkeit konkreter Beschlüsse geprägt.
Quelle: Neue Presse
