VW-Werk Hannover muss bis Juni 2027 ein Zukunftskonzept vorlegen
Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem vorgeschlagenen Sparpaket des Konzernvorstands zugestimmt. Die Entscheidung betrifft auch das VW-Werk in Hannover-Stöcken. Konkrete Maßnahmen des Pakets wurden nicht genannt.
Beschluss des VW-Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat billigte das Sparpaket, das der Konzernvorstand vorgelegt hatte. Aus dem Beschluss gehen keine Details zu den geplanten Maßnahmen hervor. Dennoch bringt die Zustimmung des Aufsichtsrats entscheidende Weichenstellungen für das Werk in Hannover mit sich.
Auswirkungen für das Werk in Hannover
Für das Werk in Stöcken bedeutet der Beschluss: Es gibt weiterhin keine gesicherte Zukunft über das Jahr 2032 hinaus. Die rund 12.000 Beschäftigten in Hannover müssen ihre Position gegenüber der Konzernzentrale in Wolfsburg darlegen. Welche Kriterien Wolfsburg bei der Bewertung anlegt, wurde nicht näher erläutert.
Frist und offene Fragen
Das Werk muss bis Juni 2027 ein Zukunftskonzept vorlegen. Nach Angaben der Belegschaft bleibt damit weniger als ein Jahr Zeit, um das Konzept zu erarbeiten und Wolfsburg zu überzeugen. Wie das Konzept ausgestaltet sein muss und welche Folgen ein Ausbleiben einer Einigung hätte, wurde bislang nicht veröffentlicht.
Weitere Details zu konkreten Maßnahmen, Bewertungsgrundlagen oder möglichen Konsequenzen liegen derzeit nicht vor. Die Situation bleibt damit für Beschäftigte und die Region Hannover offen.
Quelle: Neue Presse
