Weltpremiere am INI in Hannover: Innovatives Implantat gibt Patientin ihr Hörvermögen zurück
Am Institut INI in Hannover ist nach zwölf Jahren Forschung erstmals ein neuartiges Implantat eingesetzt worden, das einer Patientin ihr Hörvermögen zurückgegeben hat. Die Anwendung stellt nach Angaben der Entwickler eine Weltpremiere dar.
Die neue Vorgehensweise
Im Unterschied zu etablierten Cochlea-Implantaten setzt das vorgestellte Verfahren nicht in der Hörschnecke an. Zentral ist ein Mikroprozessor, der direkt an den Hörnerv andockt. Damit richtet sich die Entwicklung an Betroffene, bei denen herkömmliche Cochlea-Implantate nicht funktionieren.
Die Entwickler führen den Erfolg auf eine mehrjährige Forschungsphase zurück. Nach zwölf Jahren Forschung mündete diese Arbeit nun in eine erste Anwendung am INI.
Bezug zu Hannover
Die Weltpremiere fand am INI in Hannover statt. Die Institution ist damit Ort der ersten Anwendung dieses neuartigen Systems.
Offene Fragen bleiben
Zu weiteren Details wurden keine Angaben gemacht. Informationen zur Patientin, zum medizinischen Ablauf oder zum genauen Zeitpunkt des Eingriffs liegen nicht vor.
Die bislang mitgeteilten Fakten beschränken sich auf das Funktionsprinzip des Mikroprozessors und den Hinweis auf die lange Forschungsphase bis zur ersten Anwendung in Hannover.
Quelle: Neue Presse
