|

Wer wird Bischof von Hildesheim? Hannovers Katholiken dürfen ein bisschen mitbestimmen

Die katholische Kirche sieht bei der anstehenden Wahl des neuen Bischofs von Hildesheim erstmals eine Beteiligung von Laien vor. Die Ankündigung beschreibt einen formalen Wandel: Breitere Kreise sollen in die Vorbereitung einbezogen werden, während die Entscheidungsbefugnisse der Laien nicht automatisch ausgeweitet werden.

Laienbeteiligung erstmals vorgesehen

Nach Angaben der Kirche verändert sich die bisher vornehmlich innerkirchlich organisierte Ablaufsform. Die geplante Einbindung von Laien soll erweiterte Gesprächsformate eröffnen. Gleichzeitig betont die Kirche, dass daraus nicht notwendigerweise weitreichende Befugnisse für die Teilnehmenden folgen.

Beratung in Hannover

In Hannover trafen sich Gläubige, um über das Profil des künftigen Oberhirten zu beraten. Die Versammlung hatte den Zweck, Erwartungen, Wünsche und Anliegen aus dem regionalen Umfeld zu sammeln. Konkrete Beschlüsse zur Wahl oder zur Entscheidungsbefugnis der Teilnehmenden wurden nicht genannt.

Mitspracherecht bleibt in der Praxis begrenzt

Trotz der erstmals vorgesehenen Beteiligung bleibt das praktische Mitspracherecht der Laien nach Angaben der Kirche überschaubar. Als ein Grund dafür wird auf eine Regelung von 1929 verwiesen. Wie genau diese Regelung die Möglichkeiten der Laien beeinflusst, wurde nicht weiter ausgeführt.

Quelle: Neue Presse

Ähnliche Beiträge