Wohin mit der Asche der Toten? Kolumbarium in Hannover weiht Brunnen der Erinnerung ein
Im Misburger Kolumbarium in Hannover ist ein neuer Erinnerungsort eingeweiht worden: der „Brunnen der Erinnerung“. Bisher werden dort Urnen in gläsernen Regalen beigesetzt. Eine wiederkehrende Frage war, was mit der Asche geschieht, wenn die gesetzliche Ruhezeit abläuft. Das Kolumbarium hat nun eine Lösung vorgestellt.
Neues Angebot im Misburger Kolumbarium
Der Brunnen der Erinnerung wurde als zusätzliches Angebot eingeführt. Das Kolumbarium bezeichnet diese Lösung als Möglichkeit, mit ablaufenden Ruhezeiten umzugehen. Die Einweihung markiert eine Erweiterung des bisherigen Angebots, das bislang auf die Unterbringung von Urnen in gläsernen Regalen setzte.
Nach Angaben der Einrichtung soll der Brunnen als kreative Antwort auf die Frage dienen, wie mit der Asche Verstorbener verfahren werden kann, wenn die Ruhezeit endet. Konkrete Abläufe und organisatorische Details wurden jedoch nicht näher ausgeführt.
Bedeutung für Hinterbliebene und Einrichtung
Organisatorische Details offen
Das neue Angebot ergänzt das bestehende Angebot des Kolumbariums in Hannover. Für Hinterbliebene eröffnet es eine zusätzliche Option im Umgang mit dem Erbe und der Erinnerung an Verstorbene. Die Einrichtung betont zugleich, dass der Brunnen sowohl praktische als auch emotionale Aspekte adressieren soll.
Welche konkreten Regeln, Fristen oder Abläufe mit dem Brunnen der Erinnerung verbunden sind, bleibt offen. Bekannte Fakten in der Übersicht: Ort ist das Misburger Kolumbarium in Hannover; bisherige Praxis sind Urnen in gläsernen Regalen; neue Maßnahme ist die Einweihung des „Brunnen der Erinnerung“.
Quelle: Neue Presse
