30 Jahre „Großstadtdschungel” in Hannovers Eilenriede: Das freut auch Fledermäuse
In Hannovers Eilenriede wird das 30-jährige Projekt „Großstadtdschungel“ sichtbar: Flora und Fauna stehen dort seit Jahren im Fokus. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der städtische Bereich Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz haben seltene Fledermäuse ausgewildert. Die Tiere haben in hohlen Bäumen der Naturwaldparzellen ein neues Zuhause gefunden.
Kooperation für den Stadtwald
Die Aktion betont die Zusammenarbeit zwischen Naturschutzorganisationen und kommunalen Fachbereichen. BUND und der städtische Bereich Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz arbeiteten dabei gemeinsam im Stadtwald. Solche Kooperationen sind Teil der Maßnahmen zum Erhalt städtischer Naturräume.
Lebensraum in hohlen Bäumen
Die Naturwaldparzellen in der Eilenriede verfügen über hohl gewachsene Bäume. Diese Strukturen dienen den ausgewilderten Fledermäusen als Rückzugsorte. Hohle Bäume stellen im städtischen Raum natürliche Nist- und Ruheplätze bereit.
Bedeutung für Hannovers Eilenriede
Die Beobachtung, dass die Fledermäuse die Baumhöhlen annehmen, wird als positives Zeichen für die ökologische Funktion der Flächen gewertet. Die Zusammenarbeit zeigt, wie gezielte Maßnahmen in einem urbanen Waldumfeld zum Nutzen seltener Tierarten umgesetzt werden können. Damit bleibt die Eilenriede ein Raum, in dem Flora und Fauna zusammenwirken.
Quelle: Neue Presse
