Auf Schmusekurs mit Rocky: Ein Bullterrier fürs Pflegeheim
Ein besonderer vierbeiniger Besucher sorgt im Agnes-Heuhaus-Heim in Hannovers Südstadt regelmäßig für strahlende Gesichter. Staffordshire Bullterrier Buddy besucht die Seniorinnen und Senioren als ausgebildeter Besuchshund und schenkt den Bewohnern Nähe, Freude und viele schöne Momente.
Schon nach kurzer Zeit zeigt sich, wie positiv der Kontakt zu Tieren wirken kann. Viele Bewohner reagieren mit einem Lächeln, suchen das Gespräch oder genießen einfach die ruhige Anwesenheit des Hundes. Tiergestützte Besuche gelten seit vielen Jahren als wertvolle Ergänzung in der Betreuung älterer Menschen und können das Wohlbefinden nachhaltig fördern.
Besuchshund statt Vorurteile
Obwohl Staffordshire Bullterrier in einigen Bundesländern zu den sogenannten Listenhunden gehören und besonderen gesetzlichen Regelungen unterliegen, zeigt Buddy im Pflegeheim ein ganz anderes Bild. Als gut ausgebildeter und sozialer Besuchshund begegnet er den Menschen freundlich und ausgeglichen.
Der Einsatz macht deutlich, dass das Verhalten eines Hundes in erster Linie von Erziehung, Ausbildung und verantwortungsvoller Haltung abhängt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Rasse, sondern das vertrauensvolle Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier.
Freude und Abwechslung im Pflegealltag
Regelmäßige Besuche von Therapie- und Besuchshunden bereichern den Alltag vieler Pflegeeinrichtungen. Sie fördern soziale Kontakte, schaffen Gesprächsanlässe und bringen Abwechslung in den Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner.
Das Beispiel aus Hannover zeigt, wie wertvoll tiergestützte Besuche sein können und dass ein freundlicher Hund oft Brücken zwischen Menschen baut – unabhängig von seiner Rasse.
