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Ermittlungen wegen Kinderpornografie: Richter aus Hannover erst spät suspendiert

In Hannover wurden im August 2024 große Mengen kinderpornografischen Materials in der Wohnung eines Richters entdeckt. Die Entdeckung löste Ermittlungen wegen Kinderpornografie aus, die weiterhin laufen.

Fund und Ermittlungen

Bei der Durchsuchung in Hannover wurden insgesamt 1,85 Millionen Dateien mit kinder- und jugendpornografischem Inhalt sichergestellt. Betroffen ist ein 63 Jahre alter Richter. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen; zum Stand der Ermittlungen wurden keine weiteren Details veröffentlicht.

Weiterer Dienst in Thüringen

Trotz des Fundes und der laufenden Ermittlungen übte der Richter bis vor wenigen Wochen weiterhin richterliche Tätigkeiten in Thüringen aus und konnte dort Urteile sprechen. Die Suspendierung erfolgte erst vor einigen Wochen.

Staatsanwaltschaft und offene Fragen

Die Staatsanwaltschaft Hannover räumte inzwischen einen gravierenden Fehler ein. Konkrete Angaben dazu, worin der Fehler bestand, oder welche dienst- und strafrechtlichen Konsequenzen folgen, machte die Behörde bislang nicht öffentlich.

  • Fund: August 2024, Wohnung in Hannover
  • Umfang des Materials: 1,85 Millionen Dateien
  • Beteiligte Person: Richter, 63 Jahre alt
  • Weiteres Verfahren: Ermittlungen laufen; Suspendierung erst vor wenigen Wochen
  • Staatsanwaltschaft: räumt einen gravierenden Fehler ein

Welche internen Abläufe zu der Verzögerung führten und welche Maßnahmen gegen Verantwortliche ergriffen werden, ist derzeit nicht bekannt. Weitere Informationen wurden bislang nicht mitgeteilt.

Quelle: Neue Presse

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