Hannover: Hunderte Kleingärtner protestieren gegen Verlust ihrer Parzellen
In Hannover haben mehrere Hundert Kleingärtnerinnen und Kleingärtner gegen den möglichen Verlust ihrer Parzellen protestiert. Die Teilnehmenden forderten damit Aufmerksamkeit für ihre Sorgen und machten ihre Stimme gegenüber der Stadtspitze deutlich.
Übergabe der Petition
Im Rahmen der Protestaktion wurde dem Oberbürgermeister Belit Onay eine Petition übergeben. Die Übergabe erfolgte persönlich.
Die Petition weist knapp 6.300 Unterschriften auf. Mit der Initiative wollten die Gartennutzerinnen und -nutzer ihre Besorgnis gegenüber der Stadtführung sichtbar machen.
Ziel der Aktion
Die Aktivität richtete sich darauf, die Bedeutung der Kleingärten für die Betroffenen zu unterstreichen und eine direkte Ansprache an die Kommune zu ermöglichen. Die Übergabe sollte die Anliegen der Gärtnerinnen und Gärtner in Hannover formell übermitteln.
Bedenken wegen Westumfahrung der MHH
Im Zentrum der Proteste stehen laut Angaben die jüngsten Pläne für eine Westumfahrung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Die Gärtnerinnen und Gärtner bringen diese Pläne mit dem möglichen Verlust von Parzellen in Verbindung. Diese Verbindung ist der Grund für die besondere Sorge der Betroffenen und für die Ausrichtung der Proteste in Hannover.
Die Aktion in Hannover fasst damit Unterschriften und öffentliche Präsenz zusammen, um die kommunale Entscheidungsträgerin bzw. den Entscheidungsträgern die Betroffenheit der Kleingartenbewegung deutlich zu machen.
Quelle: Neue Presse
