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Mit fertigen Fassaden: Hannover testet neue Methode für klimafreundliche Sanierung

Hanova erneuert in Mittelfeld zwei rund 70 Jahre alte Wohnblöcke mit komplett vorgefertigten Fassadenelementen und Bauteilen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft testet damit eine neue Methode der energetischen Modernisierung in Hannover.

Projekt in Mittelfeld

Bei den beiden Bestandsbauten setzt Hanova auf weitgehende Vorfertigung. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und die Sanierung standardisierter durchzuführen. Die eingesetzten Elemente sollen vorgefertigt zur Baustelle gebracht und dort montiert werden. Konkrete Termine, Kosten oder technische Details wurden nicht genannt.

Serielle Sanierung und Vorfertigung

Die Vorgehensweise wird als serielle Sanierung bezeichnet. Projektplaner sehen in ihr die Möglichkeit, die Energieeffizienz der Gebäude deutlich zu verbessern. Nach ihren Angaben verspricht das Verfahren „drastische Sprünge“ bei der Energieeffizienz. Ob und in welchem Umfang dies in der Praxis erreicht wird, soll der laufende Test zeigen.

Ausblick und offene Fragen

Die Testsanierung in Mittelfeld soll prüfen, ob die Methode sich in größerem Maßstab anwenden lässt und als Blaupause für weitere Projekte in Hannover dienen kann. Offen bleibt, ob wiederkehrende vorgefertigte Fassadenelemente das Stadtbild vereinheitlichen würden. Zu möglichen Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Stadt liegen keine genauen Aussagen vor.

Quelle: Neue Presse

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