Nach drei Femiziden: Region Hannover will Gewaltprävention neu aufstellen
Die rot-grüne Koalition der Region Hannover hat nach drei Femiziden angekündigt, die Prävention von Gewalt gegen Frauen grundlegend neu zu ordnen. Geplant ist eine zentrale Koordinierungsstelle, die bestehende Stellen zusammenführt und die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Beratungsangeboten verbessern soll.
Zentrale Koordinierungsstelle geplant
Die neue Stelle soll Polizei, Justiz und Beratungsstellen vernetzen. Sie soll Informationen und Maßnahmen bündeln und als Schnittstelle fungieren. Bestehende Stellen sollen zusammengeführt werden, um Abläufe und Abstimmung zu verbessern.
Ziel der Neuausrichtung
Rot-Grün erklärt, dass Todesfälle durch Gewalt nicht als unvermeidbar hingenommen werden sollen. Stattdessen sei das Ziel, solche Todesfälle systematisch zu verhindern.
Beteiligte Stellen und Aufgaben
Konkret genannt sind die Polizei, die Justiz und Beratungsstellen als beteiligte Akteure. Die Koordinierungsstelle soll diese Stellen enger abstimmen und die Zusammenarbeit institutionell verankern. Vorgesehen ist, Informationen zu bündeln und Maßnahmen zu verzahnen.
Die Initiative bezieht sich ausdrücklich auf die Region Hannover. Konkrete Zeitpläne, Personalbesetzungen oder weitere Maßnahmen wurden in dem vorliegenden Text nicht genannt.
Quelle: Neue Presse
