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Nebenkosten-Chaos bei KSG Hannover: Kanzlei prüft Haftung von Ex-Chef Range

Versäumnisse bei Nebenkostenabrechnungen

Das Wohnungsunternehmen KSG Hannover hat zwei Drittel der Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2024 nicht erstellt. Aus diesen Versäumnissen ergibt sich nach Angaben aus dem Unternehmen ein Schaden in Höhe von 450.000 Euro.

Betroffene Mieter und weitere Beteiligte wurden erst spät über das Ausmaß der Probleme informiert. Nach Firmenangaben erfuhren viele Betroffene erst durch die Nachfolgerin des früheren Geschäftsführers von dem Ausfall der Abrechnungen.

Stimmen, Reaktionen und Folgen

Das späte Bekanntwerden hat bei vielen Mietern Unmut ausgelöst und das Vertrauen in die Führung des Wohnungsunternehmens erschüttert. Der frühere Geschäftsführer Karl Heinz Range galt lange als ein Macher, der «seinen Laden im Griff» habe. Dieses Bild habe nach Angaben aus dem Unternehmen Risse bekommen.

Kanzlei prüft mögliche Haftung

Eine Kanzlei wurde eingeschaltet, um zu prüfen, ob Karl Heinz Range für die Versäumnisse haftbar gemacht werden kann. Die Prüfung soll klären, ob und in welchem Umfang rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Geschäftsführer möglich sind. Bis zum Abschluss der Prüfung bleiben zentrale Fragen offen.

Unklar ist nach wie vor, wie zwei Drittel der Abrechnungen für ein gesamtes Jahr ausfallen konnten und welche internen Kontrollmechanismen dies hätten verhindern können. Die Ergebnisse der Kanzleiprüfung werden entscheidend dafür sein, ob es zu Haftungsansprüchen kommt.

Quelle: Neue Presse

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