Tatort Solarpark: Wer in Hannover hinter dem Kabelklau steckt – und wie sich die Betreiber dagegen wehren
In Solarparks der Region Hannover kommt es laut Angaben aus der Branche gehäuft zu Kabeldiebstählen. Betroffene Betreiber berichten von zunehmenden Verlusten, die unmittelbar mit dem Abtransport der Leitungen zusammenhängen. Mehrere Anlagen sind von den Vorfällen betroffen.
Was gestohlen wird und warum
Im Fokus der Diebe steht demnach das im Inneren der Leitungen enthaltene Kupfer. Nach vorliegenden Angaben zahlen Schrotthändler vor Ort bis zu 10 Euro pro Kilogramm für das Metall. Dieser Marktwert macht den Handel mit entwendeten Kabeln lukrativ und schafft Anreize, Anschlüsse von Solarparks zu entfernen und als Altmetall zu veräußern.
Ermittler gehen von organisierten Strukturen aus
Die Polizei in der Region sieht nach Angaben vor Ort organisierte Täterstrukturen als mögliche Ursache für die Häufung der Fälle. Konkrete namentliche Beschreibungen von Tätern, Angaben zu Festnahmen oder Details zu laufenden Verfahren wurden nicht genannt.
Reaktionen der Betreiber
Als Reaktion auf die Vorfälle rüsten einige Betreiber auf. Detaillierte Informationen zu den konkreten Sicherheitsmaßnahmen wurden nicht übermittelt. Klar ist jedoch, dass gestohlene Kabel den Betrieb von Anlagen beeinträchtigen und wirtschaftliche Schäden verursachen können. Betreiber und Behörden stehen damit vor neuen Herausforderungen in der Region Hannover.
Quelle: Neue Presse
