Wie baut man Brücken am besten? Interview mit Ingenieurkammerpräsident Betzler
In Deutschland stehen viele Brückenbauwerke zur Erneuerung an. Das betrifft sowohl kommunale als auch überregionale Verkehrswege und macht vor Hannover nicht halt. In der Stadt sind insbesondere Schnellwege von Erneuerungsbedarf betroffen. Diese Situation stellt Planerinnen, Planer und Behörden vor Entscheidungen über Bauart und Lebensdauer neuer Bauwerke.
Rat von Ingenieurkammerpräsident Betzler
Martin Betzler, Präsident der Ingenieurkammer Niedersachsen, rät dazu, nicht automatisch immer kompliziertere Bauwerke zu errichten. Er plädiert dafür, Bauwerke zu planen und zu bauen, „die Generationen halten“. Sein Appell richtet sich an die Bauwirtschaft, an Planerinnen und Planer sowie an die verantwortlichen Stellen.
Langlebigkeit und Berufsethos
Betzlers Stellungnahme ist zugleich ein Plädoyer für Stabilität, Ehrlichkeit und den Ingenieurberuf. Er hebt die Bedeutung langlebiger Konstruktionen gegenüber zunehmender Komplexität hervor und betont damit die Rolle der Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Gestaltung nachhaltiger Infrastruktur.
Offener Rahmen ohne konkrete Details
In der vorliegenden Zusammenfassung nennt Betzler keine konkreten Maßnahmen, Zeitpläne oder Kosten. Sein Rat bleibt ein grundsätzlicher Impuls: Bei Erneuerungen auf Beständigkeit zu setzen und die Fachkompetenz der Ingenieurinnen und Ingenieure zu achten. Für Hannover und die Region bedeutet das, dass die anstehenden Entscheidungen zu Bauweise und Dauer der Bauwerke auch unter diesem Gesichtspunkt zu treffen sind.
Quelle: Neue Presse
