65.000 Menschen im Regen: Die Toten Hosen nehmen Abschied von Hannover
Die Toten Hosen haben auf ihrer Abschiedstournee in Hannover vor einem großen Publikum gespielt. Nach Angaben aus dem Publikum waren bei dem Auftritt in Hannover 65.000 Menschen anwesend. Viele Besucher standen im Regen. Die Band trat zum 24. Mal in der Stadt auf und bot auf der „Trink aus! Wir müssen gehen“-Tournee zweieinhalb Stunden Punkrock.
Publikum und Atmosphäre
Im Publikum trafen drei Generationen von Fans aufeinander. Die lange Spieldauer und die hohe Intensität prägten die Stimmung. Laut Bericht trugen vor allem Lautstärke und Ausdauer der Musiker dazu bei, dass das Konzert energiegeladen wirkte. Trotz des Wetters blieb die Zahl der Besucher hoch.
Programm und Botschaften
Das Repertoire umfasste umfangreiche Spielzeiten und zeigte die Bühnenerfahrung der Band. Neben der Musik gab es deutliche Ansagen gegen Rechts. Klare Positionierungen waren Teil des Abends und wurden verbal vermittelt.
Campinos Beiträge
Frontmann Campino wandte sich zwischen den Songs direkt an das Publikum. Er erzählte unter anderem etwas über Sex auf der Wiese. Zu der Anekdote wurden im Verlauf des Abends weitere Schilderungen vorgetragen, ohne dass hier Details genannt werden.
Die Kombination aus langjähriger Bühnenerfahrung, politischer Haltung und einem generationsübergreifenden Publikum prägte den Abschied in Hannover. Musikalisch und verbal setzte die Band Akzente, die den Charakter der Tour deutlich machten.
Quelle: Neue Presse
