Nach Stade: Region Hannover stattet 100 Mitarbeiter mit Alarmuhren aus
Die Region Hannover rüstet 100 Mitarbeitende im Außendienst mit sogenannten SafeWatches aus. Die Maßnahme folgt auf die tödliche Gewalttat in Stade Ende Juni und soll den Beschäftigten im Feld zusätzliche Sicherheit bieten.
Ausstattung und Zweck
Bei den ausgegebenen Geräten handelt es sich um Spezialuhren, die Beschäftigten im Außendienst im Ernstfall einen schnellen Hilferuf ermöglichen sollen. Die Region nennt die Anzahl von 100 ausgestatteten Mitarbeitenden.
Funktionsweise der SafeWatches
Nach Angaben lösen die Uhren im Notfall per Knopfdruck einen sofortigen Hilferuf aus. Weitere technische Details zum Funktionsumfang, zur Reichweite oder zu den Übermittlungswegen wurden nicht genannt.
Kontext und offene Fragen
Die Entscheidung zum Einsatz der SafeWatches steht nach Angaben in direktem Zusammenhang mit dem Vorfall in Stade Ende Juni. Zu möglichen weiteren Maßnahmen oder einer Ausweitung der Ausstattung auf andere Beschäftigtengruppen liegen keine Angaben vor.
Die Region Hannover hat damit eine unmittelbare Sicherheitsmaßnahme für einen Teil ihrer Außendienstmitarbeitenden umgesetzt. Konkrete Informationen zu Ablauf, Verantwortlichkeiten oder weiterem zeitlichem Vorgehen wurden nicht veröffentlicht.
Quelle: Neue Presse
