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Nazis als Sportfunktionäre in Niedersachen: Landessportbund arbeitet NS-Zeit auf

Der Landessportbund Niedersachsen hat intern die NS-Vergangenheit früherer Vorstände untersucht. Die systematische Aufarbeitung legt demnach erstmals offen, dass auffallend viele Sportfunktionäre vor 1945 Mitglied der NSDAP gewesen sind. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden intern ermittelt und führen zu einer öffentlichen Debatte über den Umgang mit dieser Vergangenheit.

Ergebnisse der internen Untersuchung

Laut der Untersuchung zeigen sich historische Verbindungen zwischen einzelnen früheren Vorständen des Landessportbundes und dem nationalsozialistischen Regime. Die Aufarbeitung stellte insbesondere eine Häufung von NSDAP-Mitgliedschaften unter Sportfunktionären aus der Zeit vor 1945 fest. Konkrete Einzelfälle oder Namen nennt der Ausgangstext nicht.

Debatte um Erinnerung und Benennungen

Aus den Untersuchungsergebnissen ist eine Diskussion über mögliche Konsequenzen entstanden. Gefragt wird, ob Stadien, Sportstätten und sportliche Auszeichnungen, die nach Personen aus der betreffenden Zeit benannt sind, überprüft oder umbenannt werden sollten. Bislang liegen keine bekannten, konkreten Entscheidungen über Umbenennungen oder symbolische Schritte vor. Die Frage wird in Politik, Sportverbänden und der Öffentlichkeit erörtert.

Offene Fragen

  • Wie weitreichend sind die historischen Verbindungen innerhalb des Landessportbundes?
  • Nach welchen Kriterien würden mögliche Umbenennungen oder symbolische Schritte bewertet?
  • Welche Rolle sollen betroffene Vereine und die Zivilgesellschaft in Entscheidungen spielen?

Für Leserinnen und Leser in Hannover und der Region ist die Untersuchung relevant, weil sie den Landessportbund Niedersachsen betrifft. Die weitere Entwicklung und mögliche Folgemaßnahmen werden in den kommenden Wochen und Monaten beobachtet.

Quelle: Neue Presse

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