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Spicken in der digitalen Welt: Wie können Lehrkräfte neuen Schülertricks begegnen?

Tablets gehören an den Schulen in Hannover inzwischen zur Pflichtausstattung. Gleichzeitig stellen Lehrkräfte und Schulleitungen fest, dass Jugendliche Wege finden, technische Sperren und Filter zu umgehen. Diese Entwicklung beeinflusst Unterricht und Kontrolle im digitalen Raum.

Digitale Ausstattung und neue Herausforderungen

Die verpflichtende Nutzung digitaler Endgeräte verändert die Bedingungen im Schulalltag. Nach Angaben zum Stand an Hannovers Schulen können Schülerinnen und Schüler mittlerweile Filter und Sperren umgehen. Das hat Auswirkungen auf die Organisation von Unterricht, die Aufsicht und die technische Kontrolle.

Verbote allein reichen nicht

Ein Berufsschullehrer aus Hannover betont, dass einfache Verbote und restriktive Sperren das Problem nicht lösen. Solche Maßnahmen würden im schulischen Alltag oft umgangen. Stattdessen plädiert er dafür, den Umgang mit den Geräten inhaltlich zu gestalten und nicht ausschließlich auf technische Kontrolle zu setzen.

Aufgaben neu denken und digitalen Mehrwert sichern

Nach Ansicht des Lehrers lassen sich Tablets sinnvoll in den Unterricht integrieren, wenn Aufgaben so formuliert sind, dass die Nutzung der Geräte einen pädagogischen Mehrwert bietet. Ziel sei, die technische Ausstattung produktiv zu nutzen und sie nicht nur als Kontrollobjekt zu betrachten.

  • Aufgabenformate überdenken,
  • Arbeitsaufträge an den Einsatz digitaler Endgeräte anpassen,
  • Inhalte so gestalten, dass Tablets einen erkennbaren Nutzen im Lernprozess haben.

Für Lehrkräfte bedeutet das, Unterrichtsmaterialien und Aufgabenformate zu prüfen und anzupassen, damit digitale Geräte sinnvoll und zielführend eingesetzt werden können.

Quelle: Neue Presse

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