Ach, deine Augen droh'n mir mehr Gefahr als zwanzig ihrer Schwerter. Blickst du mich aber freundlich an, so bin ich gegen ihre Rachsucht gestählt. Durch ihren Hass zu sterben wäre mir jedoch besser, als ohne deine Liebe ein verhaßtes Leben weiterzuleben." - William Shakespeare, "Romeo und Julia", 2. Akt, 2. Szene 71-73 / Romeo
Sei nicht zu sehr ein Sklave der Meinungen andrer von Dir! Sei selbständig! Was kümmert dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn du tust, was du sollst?" - Adolph Freiherr Knigge, Über den Umgang mit Menschen
Zitate mit V
„`Uthman Ibn `Affan sagte, als die Leute über ihn sprachen, als er die Moschee des Propheten wiederaufbaute: Ihr habt viel gesprochen, und ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: Wer eine Moschee errichtet, dem errichtet Allah ein gleiches (Haus) im Paradies.“ – Sahih Muslim, Nr. 828“
— ;Mohammed“
„?“ (deutsch: „Wem nützt es?“) – Cassius, gemäß Cicero, Philippica II, XIV, 35″“
— Lateinische Sprichw
„… als Luftveränderung kann Bonn für Stunden Wunder wirken.“ – Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns. Köln und Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1963. S. 83″“
— Bonn
„… dass wahrhaftig das Menschengeschlecht nicht aus dem Unglück herauskommen würde, bevor ein Schlag wahrer und echter Philosophen an die Staatsverwaltung gelangte, oder dann, bevor die regierenden Kreise in den Städten durch ein göttliches Wunder ernsthaft zu philosophieren begännen.“ – Platon über seinen politischen Werdegang im 7. Brief““
— Platon
„… der hat es einfach nicht begriffen, dass die Schwester ja nicht machen kann, dass es wieder Gestern wird, dass sie die Zeit nicht umdrehen kann. Vielen Dank Einstein, ich sag dir, das war ein Irrer …“““
— 12 Monkeys
„… die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Gutes von ihnen reden soll.“ – an Charlotte von Stein, 9. November 1778″“
— Johann Wolfgang von Goethe
„… es ist nichts, was wir sehen, als nur unsere eigene Netzhaut in ihrer räumlichen Ausdehnung, im Zustande der Affection sich selbst leuchtend.“ – Zur vergleichenden Physiologie des Gesichtssinns des Menschen und der Thiere. Leipzig: Cnobloch, 1826. S. 60.““
— Johannes Peter M
„… Ich bin frei geblieben und gehöre keiner Schule an… Die Freiheit ist für die Künstler notwendig. Indem sie ihre Zukunft wählt, schafft die Freiheit neue Vergangenheit, und das ist es, was uns aufbaut. Das ist es auch, was den Stil des Künstlers, seine Eigenarten, seine Handschrift ausmacht…“ – ““““
— Olivier Messiaen
„… ich hasse es, Fragmente zu hinterlassen. Das ist das Vollendungsstreben.“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 7. Oktober 2007, Artikel „Wenn es aus ist, ist es aus“““
— Walter Kempowski
„… kluges Aufblitzen altersloser Augen […]. Der Mann hatte ein Auge, das sah im Innern der Erde die Erze gehen in ihren Gängen und übersah nicht das kleinste Fischerboot […]. Wie lebte nicht in diesen Augen eine geistige Welt und Welten über Welten […]. Das war Universalität des Geistes.“ – Hugo von Hofmannsthal, Prosa III, Frankfurt 1952″“
— Wilhelm Dilthey
„… man kämpfte ums Überleben, und im Gehirn eines Wesens, das um sein Leben kämpft, hat die Vernunft keinen Platz.“ – Terry Brooks, Das Schwert von Shannara. München, 2000. Übersetzer: Tony Westermayr. ISBN 3442249740″“
— Gehirn
„… sein großes Genie, welches alles umfaßte, alles in sich vereinigte, was zur Vollendung einer der unerschöpflichsten Künste erforderlich ist, brachte auch die Orgelkunst so zur Vollendung, wie sie vor ihm nie war und nach ihm schwerlich seyn wird.“ – Johann Nikolaus Forkel in „Ueber Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke“, Leipzig, 1802, S. 40″“
— Johann Sebastian Bach
„…auch wenn man die beiden absolut großen Spätwerke ausklammert, bleibt nicht, (wie ich bisher mit Unbehagen gefürchtet hatte), ein bloßes >armes Würstchen<, sondern ein förmlicher Koloß von Würstchen! " - Arno Schmidt, Sitara und der Weg dorthin, Stahlberg, Karlsruhe 1963, S.359 und Fischer Bücherei 968, Frankfurt 1969, S. 261"“
— Karl May
„…denn es ist totaler Quatsch, das Richtige zu glauben, wenn es einen nicht dazu bringt, Menschen in Not zu helfen…“ – Das Weihnachtsgeheimnis, dt. Übersetzung von Gabriele Haefs, dtv, Reihe Hanser, ISBN 3-423-62115-X, S. 123″“
— Jostein Gaarder
„…denn wenn eine Maschine, ein Terminator, den Wert des Lebens schätzen lernen kann, dann können wir es vielleicht auch.“““
— Terminator 2
„…die unsagbaren Dinge des Lebens festzuhalten… …dieses schaurig zuckende Monstrum von Vitalität in glasklare scharfe Linien und Flächen einzusperren… – Beitrag von 1918 zu ‚Schöpherische Konfession‘, Max Beckmann, in Schriften und Gespräche, S. 22″“
— Max Beckmann
„…hüte dich, das wilde Tier zu wecken in der Brust, daß es nicht plötzlich ausbricht und dich selbst zerreißt.“ – Das Schloß Dürande. In: Sämtliche poetische Werke, Band 4. 3. Auflage. Leipzig: Amelang, 1883. S. 301.““
— Joseph von Eichendorff
„…ich bin kein ausgeklügelt Buch, // Ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch…“ – Conrad Ferdinand Meyer, Huttens letzte Tage (vorangestelltes Motto). 20. Auflage. Leipzig: Haessel, 1901. S. 1.““
— Widerspruch
„…menschliche Begier hat keine Grenze, // Als die mit fester Hand der steckt.“ – “Robert Hamerling, Ahasverus in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen. (2. Auflage), Hamburg und Leipzig: Richter. 1866. S. 202.““
— Begierde
„…und dies Kopftuch hat keineswegs ausschließlich mit Unterdrückung zu tun. Das hat auch was mit Stolz und Identität zu tun. Und oft sind es auch diese jungen Frauen mit Kopftuch, die viel besser Deutsch können und viel besser integriert sind, als ihre vollkommen überassimilierten, bauchnabelgepiercten Arschgeweihschwestern.“ – Hagen Rether, „Neues aus der Anstalt“. ZDF, Folge 25 vom 26. Mai 2009. Zeitpunkt 39:30″“
— Stolz
