Trans-Beratung in Niedersachsen am Limit – 3900 Gespräche jährlich
In Niedersachsen gibt es nach vorliegenden Angaben nur fünfeinhalb Vollzeit-Beratungsstellen für Trans-Personen. Insgesamt finden demnach rund 3.900 Beratungsgespräche pro Jahr statt. Die Versorgung gilt damit als belastet, Ehrenamtliche arbeiten am Limit und Wartezeiten können bis zu zwei Monate betragen.
Aktuelle Lage
- Fünfeinhalb Vollzeit-Beratungsstellen für Trans-Personen in Niedersachsen.
- Rund 3.900 Beratungsgespräche pro Jahr.
- Ehrenamtliche Kräfte sind stark belastet und arbeiten am Limit.
- Wartezeiten betragen bis zu zwei Monate.
Belastung und Versorgung
Die vorhandenen Kapazitäten reichen nach den vorliegenden Angaben nicht aus, um den Bedarf ohne große Belastung für ehrenamtliche Mitarbeitende abzudecken. Die Wartezeiten von bis zu zwei Monaten erschweren einen zügigen Zugang zu Beratung. Ehrenamtliche sind demnach eine zentrale Säule der Versorgung, befinden sich aber an oder nahe ihrer Belastungsgrenze.
Ausblick
Zur Verbesserung der Situation ist ein neues Projekt geplant, das die Versorgung ausbauen soll. Zu diesem Projekt liegen keine konkreten Informationen zu Maßnahmen, Zeitplänen oder Trägern vor. Bis auf Weiteres bleiben die Zahl der Vollzeitstellen und die aktuellen Wartezeiten zentrale Herausforderungen für die Beratung von Trans-Personen in Niedersachsen.
Quelle: Neue Presse
