Das gewisse Etwas (2026)
Film und Handlung
Das gewisse Etwas ist eine deutsche Komödie von Marc Rothemund (Deutschland 2026, 91 Minuten). Der Film ist ein Remake des französischen Erfolgs Was ist schon normal? und erzählt von einem Diebesgespann aus Vater und Sohn, die nach einem missglückten Raubüberfall in einer Reisegruppe beeinträchtigter Menschen untertauchen. Zu Beginn zitiert Alex (Max von der Groeben) aus dem Off den „kleinen Prinzen“: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Alex, der einem Juwelier beim Raub dennoch einen Verlobungsring überlässt, muss später eine Behinderung vortäuschen, während sein Vater Karlo (Florian Lukas) die Rolle seines Pflegers übernimmt. Die Maskerade mündet schließlich in einer Aussöhnung zwischen Vater und Sohn und in einer Liebesbeziehung zu einer die Reise begleitenden Pflegerin (Mala Emde).
Ton und Darstellung
Die Vorlage hatte 2024 in Frankreich rund zehn Millionen Zuschauer, in Deutschland wurden für das französische Original etwa 200.000 Tickets gelöst. Rothemunds Fassung folgt stellenweise dem Original sehr genau, wirkt aber insgesamt deutlich brachialer im Ton. Max von der Groeben spielt sein Part als reinen Slapstick mit überzeichneten Gesten und Artikulationen. Nebenfiguren, die von Menschen mit tatsächlichen Behinderungen dargestellt werden, verbleiben weitgehend
Quelle: Filmdienst
