Everytime
Eine Mutter und ihre beiden Töchter aus Berlin stehen kurz vor dem Abflug in den Urlaub. Das ältere Mädchen verbringt zuvor noch die Nacht mit seinem Freund. Als es zu einem tragischen Unglück kommt, bleiben die Überlebenden mit Trauer und Schuldgefühlen zurück und reisen ein Jahr später im Gedenken an die Tote nach Teneriffa. Dort sind sie noch ungeschützter mit ihren Gefühlen konfrontiert, bis es zu einer geisterhaften Begegnung kommt. Das elliptische, mit irritierenden visuellen Einfällen arbeitende Drama kreist um den Verlust eines geliebten Menschen und ums Weiterleben. Die präzise Inszenierung reduziert Plot und Dialoge auf ein Minimum und greift im Umgang mit dem Tod immer wieder den strukturierenden Aspekt von Videos, Fotos und Sprachaufnahmen auf. Das Gespenstische wird dabei unpathetisch und wie selbstverständlich eingebunden.
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