Das Ende der Sterne

Das Ende der Sterne

Ridley Scotts »Das Ende der Sterne« erzählt gelassen von einem der wenigen Überlebenden einer Pandemie, der sich in der amerikanischen Einöde eingerichtet hat, die Zivilisation aber doch nicht hinter sich lassen kann. Hig (Jacob Elordi) zieht mit seiner Cessna durch eine post-apokalyptische Landschaft, in der die Natur die Städte zurückerobert hat. Sein Alltag zwischen Sammelzügen in verwaisten Siedlungen und der Rückkehr in ein intaktes, verlassenes Zuhause ist geprägt von Erinnerung und Verlust: Seine Frau Melissa (Sai Bennett) hat die Pandemie nicht überlebt.

Besetzung und Figuren

  • Hig — Jacob Elordi
  • Melissa — Sai Bennett (verstorben)
  • Jasper — Higs Hund
  • Bangley — Josh Brolin, ein grummliger Ex-Marine
  • Aaron — Benedict Wong, Leiter einer Mennoniten-Siedlung
  • Cima — Margaret Qualley; ihr »Pops« — Guy Pearce

Stil und Einordnung

Der Film arbeitet mit dem Bild des Gleitflugs als Erzählprinzip: Langsame, eindrückliche Bilder, die eine schlichte, schöne und zugleich erbarmungslose Welt ausloten. Scotts Regie lässt die Welt atmen und verknüpft ruhige Routinen mit drei großen Sequenzen, die als Scharniere zwischen verschiedenen Formen des Zusammenlebens fungieren. Gewalt und Konfrontationen treten auf, sind aber eher an klassischen Western angelehnt; die Inszenierung erinnert mehrfach an Howard-Hawks-Modelle wie »Rio Bravo«. Zwischen Action und Dystopie liegt das eigentliche Wunder des Films in der stillen Schönheit des Alltags dieser neuen Welt.


Quelle: Filmdienst

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