Runner (2026)
Runner (2026) – Handlung
In der Actionkomödie Runner soll eine Spenderleber von den USA nach Australien gebracht werden. Der Medizinkurier Ben Bishop (Owen Wilson) und der Ex-Navy-Seal Hank (Alan Ritchson) geraten in einen Konflikt darüber, in welches Krankenhaus das Organ gehört: Laut Ben ist die Leber für die siebenjährige Ellie (Scarlett Crabtree) in Queensland bestimmt, während Hanks Auftraggeber eine Lieferung nach Brisbane vorgesehen hat. Hinter der Fracht steht ein kolumbianisches Kartell, dessen Interessen der Sohn der Kartell-Königin (Rodrigo Santoro) mit Hilfe einer Motorradgang gewaltsam durchsetzen will.
Figuren und Dynamik
Hank, der der Gewalt abgeschworen und seit einem Jahr trocken ist, arbeitet routiniert als „Runner“. Ben ist der charmante Lebemann, dessen Beharrlichkeit die Mission verändert. Die Gegensätzlichkeit der beiden treibt die Handlung: Hank schützt Ben, Ben bewahrt die Leber. Neben den Verfolgerei-Szenen spielt auch die Kinderstation eine zentrale Rolle; Ellies Mutter wird von Leila George dargestellt.
Inszenierung und Ton
Regisseur Scott Waugh setzt auf eine Mischung aus heftiger Action und gezielter Sentimentalität. Es gibt Verfolgungsjagden mit schwarzen SUVs, Attacken durch eine Motorradgang, Explosionen auf dem Highway sowie ungewöhnliche Einwürfe wie einen seltenen Sittich im Auto. Die Balance zwischen Straßenschlachten und der wartenden Pädiatrie-Station hält den Film auf einer engen Vorlage, die Waugh konsequent zuspitzt: Spektakel und Gefühl werden beiderseits hochgefahren, ohne dass der Film ein tiefes Krankenhausdrama anstrebt.
Quelle: Filmdienst
