Amore und Basta!
Amore und Basta! ist eine romantische Komödie aus Italien (2026) mit einer Laufzeit von 108 Minuten. Im Zentrum stehen die Lehrerin Alessandra (Claudia Pandolfi) und der neue, konservative Schuldirektor Valerio (Edoardo Leo), die nach einer zufälligen Begegnung und einer gemeinsamen Nacht mit einer ungeplanten Schwangerschaft kämpfen müssen, einen Kompromiss zwischen ihren gegensätzlichen Lebensentwürfen zu finden.
Handlung
Der Film beginnt mit einer skurrilen Busbegegnung: Valerio stößt Alessandra versehentlich sein Klapprad gegen das Knie und zerbricht ihre Lesebrille. Alessandra, die gerade das Ergebnis einer weiteren künstlichen Befruchtung erhält – wieder negativ – reagiert gelassen, Valerio gesteht ihr hingegen seine Zeugungsunfähigkeit. Trotz hitziger Debatten über patriarchalische Männer und emanzipierte Frauen landen die beiden im Bett. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass Valerio als neuer Direktor an Alessandras Gymnasium arbeitet. Im Schulalltag treten ihre Unterschiede offen zu Tage, und die Situation eskaliert, als Alessandra schwanger wird, aber auf ihrer Eigenständigkeit besteht. Gespiegelt werden die Konflikte durch renitente Schüler, die über Mitbestimmung streiten und schließlich zum Streik greifen. Valerio zieht neben Alessandra, und es kommt sogar zu einem Vaterschaftstest.
Hintergrund und Besetzung
Regie führte Massimiliano Bruno. Im Original heißt der Film 2 cuori e 2 capanne („Zwei Herzen und zwei Hütten“). Claudia Pandolfi spielt die temperamentvolle, bindungsscheue Lehrerin, Edoardo Leo den stoffeligen Direktor.
Kritik
Kritiker bemängeln, dass der Vergleich mit der amerikanischen Screwball-Komödie der 1930er Jahre nicht greift: Anders als dort fehlen echte Schlagfertigkeit und Augenhöhe zwischen den Geschlechtern. Diskussionen über Unfruchtbarkeit, Genderfragen und Selbstbestimmung wirken mitunter didaktisch. In der blassen deutschen Synchronfassung komme der Sprachwitz nur schwach an. Die Schauspieler leisten solide Arbeit, doch Regisseur Bruno belaste die Figuren mit zu viel Gewicht.
Quelle: Filmdienst
