Chihiros Reise ins Zauberland
Chihiros Reise ins Zauberland (Japan 2001, 125 Minuten) ist ein betörendes Animations-Meisterwerk um ein kleines Mädchen, das in einem magischen Vergnügungspark harte Fronarbeit leisten muss, um seine verwunschenen Eltern von einem Fluch zu befreien. Die Special-Edition enthält aufschlussreiche Features zu Teilaspekten des Films.
Handlung
Bei einem Ausflug geraten Chihiro und ihre Eltern durch einen überwucherten Tunnel in einen alten, verwunschen wirkenden Vergnügungspark. Die Eltern verwandeln sich langsam in Schweine, und Chihiro trifft auf den scheuen Jungen Haku, der ihr das Überleben sichert. Nach Einbruch der Dunkelheit erwacht der Ort zu überirdischem Leben: Gäste werden in ein pagodenartiges Badehaus gebracht, in dem Geister und Götter wohnen und Menschen nur überleben, wenn die Hexe Yubaba ihnen Arbeit gibt.
Chihiro beginnt im Heizkeller und später in einer Betreuungseinheit für riesige Badewannen zu arbeiten. Sie befreit einen Flussdrachen von Müll und begegnet winzigen Rußigeln sowie einem vierarmigen Greis, der den Kräutersud mischt. Bevor Chihiro ihre Eltern retten kann, muss sie das Geheimnis des Monstergottes Ohngesicht lösen und den Zwist zwischen Yubaba und ihrer Zwillingsschwester Zeniba klären.
Special-Edition
Die Special-Edition bietet zusätzliche Features, die einzelne Teilaspekte des Films aufschlüsseln.
Stil und Wirkung
Hayao Miyazakis Erzählweise verbindet Shinto-Elemente, in denen Geister Teil des Alltags sind, mit fantasievollen, oft schaurigen Bildern. Die Arbeit reiht sich ein in Miyazakis Gesamtwerk, das bereits in Serien wie „Heidi“ und Filmen wie „Kikis Delivery Service“ oder „Prinzessin Mononoke“ das Übernatürliche thematisierte. Das epische Märchen verlangt von jüngeren Zuschauern Konzentration; empfohlen wird
Quelle: Filmdienst
