Flieg steil
Die Sängerin einer Neo-Nazi-Band eckt mit ihren Vorstellungen eines weiblichen Nationalsozialismus in ihrer Szene an. Auf der Suche nach Verbündeten stößt sie auf den einen Anarcho-Punk, der mit seinen Ideen, die rechte Blase zu unterwandern, bei seinen Mitstreitern ebenfalls wenig Gehör findet. Trotz ihrer gegensätzlichen Ausrichtung freunden sich beide an. Mit rohem Erzählrhythmus wirft der energiegeladene, der Mumblecore-Ästhetik verhaftete Film in ein Chaos performativer Widersprüche, die kenntlich gemacht, aber nicht aufgelöst werden. Ein frischer, herausfordernder Versuch über extremistische Szenen in Deutschland.
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