Der Heimatlose
Handlung
Der Heimatlose ist ein parabelhaftes Drama aus Deutschland (2026) mit einer Laufzeit von 122 Minuten. Im Mittelpunkt steht Hein (Paul Boche), ein Lehrer, der nach vierzehn Jahren auf das Festland auf seine namenlose Nordseeinsel zurückkehrt und dort von niemandem wiedererkannt wird.
Heins Schwester Heide (Stephanie Amarell) erinnert sich nicht mehr an ihn, weil sie bei seiner Abreise zu jung war; seine Mutter ist dement. Auch der Kindheitsfreund Friedemann (Philip Froissant) und die Jugendliebe Greta (Emilia Schüle) zweifeln an seiner Identität. Auf Geheiß der Dorfvorsteherin Gertrud (Julika Jenkins) soll ein eigens einberufenes Dorfgericht in einem dreitägigen Prozess Heins Erinnerungen prüfen. Die Geschichte beginnt mit einer entrückten Szene: Hein erreicht die Insel mit einem Segelboot, Nebel und Meer sind präsente Bilder.
Inszenierung und Darstellung
Regisseur Kai Stänicke, der nach sieben Kurzfilmen sein Langfilmdebüt vorlegt, setzt auf eine bewusst verfremdete Bühne: halb fertige Hütten ohne Dächer und Seitenwände verweisen auf ein Bühnenbild, das teils aus Budgetgründen entstanden
Quelle: Filmdienst
