Marsupilami
Marsupilami — Komödie, Frankreich/Belgien 2025, 99 Minuten. Der Film erzählt von einem Safaripark-Mitarbeiter, der ein Exemplar des südamerikanischen Wundertiers Marsupilami nach Europa schmuggeln soll; an Bord eines Kreuzfahrtschiffs freundet sich das Tier mit dem sechsjährigen Léo an.
Handlung und Figuren
Der Film beginnt in Palumbien, wo Söldner eines der Eier des seltenen Marsupilami erbeuten. Das fiktive Land geht auf die Schöpfung des belgischen Zeichners André Franquin zurück; das Tier wurde in den 1950er-Jahren eingeführt und erhielt ab den 1960er-Jahren eigene Comic-Abenteuer.
Die Erzählung springt dann nach Frankreich, um den menschlichen Helden vorzustellen: David Ticoule, gespielt von Philippe Lacheau, ist ein unzuverlässiger Safaripark-Mitarbeiter, dessen Fehler ihn dazu bringt, von seinem zwielichtigen Boss (Jean Reno) nach Palumbien geschickt zu werden. Er soll ein Paket übernehmen und das Tier auf einem Kreuzfahrtschiff nach Europa schmuggeln; seine Ex-Freundin Tess (Élodie Fontan) und ihr Sohn Léo (Corentin Guillot) werden in die Reise einbezogen.
Zu den weiteren Figuren gehören Stéphane (Julien Arruti), der Sänger Ricky Salsa (Tarek Boudali), eine Reality-Produzentin (Reem Kherici) und der tumbe Star Raymond (Alban Ivanov). Jamel Debbouze ist als Pablito Camaron zu sehen, eine Figur aus der Marsupilami-Verfilmung von 2012, die nun dem Schutz des Tiers nachgeht.
Marsupilami und Humor
Animation, Zielgruppe und Kritik
Das geschlüpfte Marsupilami-Baby „Bibi“ übernimmt später das Zentrum der Handlung: die Animation wird gelobt, und die Freundschaft zwischen Bibi und dem Kind wirkt emotional überzeugend. Der Film setzt überwiegend auf lauten, körperbetonten Slapstick und zahlreiche Anspielungen auf andere Filme der 1980er/1990er-Jahre. Viele Gags sitzen nicht, und platte Einfälle wie Szenen mit fehlender Unterwäsche, WC-Situationen oder Pfefferspray auf Kinder werden kritisch hervorgehoben. Insgesamt bietet der Film tendenziell familienfreundliche Unterhaltung, die jedoch stark auf
Quelle: Filmdienst
