Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld
Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld
Animation | Großbritannien/Frankreich 2026 | 91 Minuten
Im dritten Animationsfilm um das pfiffige Schaf Shaun experimentiert die Titelfigur mit Wachstumsmitteln an Kürbissen und entfesselt versehentlich ein haariges Monster. Shaun richtet sich in einer alten Windmühle ein Labor ein, das mit fluoreszierenden Gebräuen in bauchigen Kolben, aufwändigen Aufbauten aus Schläuchen und Reagenzgläsern sowie blitzartig zuckenden elektrischen Impulsen ausgestattet ist. Mit weißem Kittel, Schutzbrille, langen Plastikhandschuhen und wirr hochstehendem Wollhaar spielt Shaun die Rolle eines „mad scientist“ in einer ansonsten wortlosen, gestenreichen Welt.
Stil, Themen und Bezüge
Der Stop‑Motion‑Film aus dem Hause Aardman Animations spielt mit dem Archetyp des verrückten Wissenschaftlers und verbindet Horror‑Anspielungen mit familiären Themen: Freundschaft, Solidarität, die Einsicht in eigene Hybris und der Wert von Teamarbeit. Die Handlung führt Shaun, seine Herde und den Hofhund Bitzer dazu, Halloween zu retten, das haarige Wesen zu bändigen und den verschwundenen Farmer nach Hause zu holen. Die Welt der Mossy Bottom‑Farm und des Ortes Mossingham bleibt wortlos und kommuniziert durch Laute, Gestik und Mimik.
Gegenüber idyllischem Landleben treten zeitgenössische Bezüge wie aufmerksamkeitssuchende Influencerinnen, in Plastik verstrickte Meerestiere, dreiste Paketboten und Handysucht hervor. In narrativer Hinsicht steht der Film dem Vorgänger „Shaun das Schaf – UFO‑Alarm“ (2019) kaum nach; gegenüber dem ersten Langfilm von 2015 ist ein stärkerer erzählerischer Bogen erkennbar.
Fazit
„Sp
Quelle: Filmdienst
